Donnerstag, 09. NOV

20:00 Großer Saal

Leléka Ukrainian Folk Jazz

Die vier Musiker*innen aus der Ukraine, Polen und Deutschland verflechten in ihrer Musik altertümliche ukrainische Motive mit zeitgenössischen Jazzrhythmen. Jede*r von ihnen lässt dabei seine spezifischen musikalischen und kulturellen Besonderheiten einfließen. Die Liebe sowohl zum Jazz als auch zur schlichten Schönheit traditioneller Musik ist in jedem Ton präsent. So entsteht magische Musik im Zusammenspiel der drei passionierten Jazzmusiker Robert Wienröder, Thomas Kolarczyk und Jakob Hegner zusammen mit der bezaubernden Schauspielerin, Sängerin und Bandleaderin Viktoria Anton.

Viktoria Anton Gesang | Robert Wienröder Piano | Thomas Kolarczyk Kontrabass | Jakob Hegner Schlagzeug

www.facebook.com/lelekaberlin

20:30 Bühne 1

Pari San Dream Future Pop

Die besonders eigenständige und innovative Musik des Duos Pari San ist in der elektronischen Musik verankert und changiert zwischen Avantgarde Pop, kunstvoll arrangiertem Rhythm ‘n‘ Blues und emotionaler Pop Electronica. Die Stimme der gebürtigen Iranerin Parissa Eskandari schillert zwischen nordischen und persischen Einflüssen und scheint über der elektronischen Synthiewelt von Paul Brenning zu schweben. Die Texte sind dabei oft feministisch oder politisch motiviert.

Parissa Eskandari Vocals | Paul Brenning Beats

www.pari-san.de

21:00 Großer Saal

Athina Kontou Band Greek Folk Jazz

Die in Frankfurt/Main als Tochter griechischer Eltern geborene Athina Kontou studierte Jazz-Kontrabass in Weimar und Leipzig. Um eine Verbindung zwischen dem Jazz und ihren griechischen Wurzeln zu finden, gründete sie eine Band, deren Besetzung beide Richtungen ermöglicht: Folklore und Jazz.

Der Gesang von Kalliopi Skourtou verleiht der griechischen Musik einen authentischen, natürlichen Ausdruck, der Klang des Klavierspiels von Johannes Bigge und des Saxophonisten Philipp Sebening bringt den Bandsound in Richtung Jazz. Der Einsatz des Spinetts bereichert das Ensemble durch seine spezielle Klangfarbe, die mal an klassische Musik erinnert und mal an die Saiten einer griechischen Bouzouki oder Santouri.

Kalliopi Skourtou Gesang | Philipp Sebening Saxophon | Johannes Bigge Piano, Spinett | Athina Kontou Bass | Johannes Sens Percussion

www.athinakontou.jimdo.com

21:30 Bühne 1

La Marche Balkan. Ska. Funk. Reggae

La Marche macht süchtig. Schon nach dem ersten Mal kommt man von ihrer Musik nicht mehr los. Der feine Stoff nennt sich Zickenumpa. Balkan Beats, Ska, Funk und Reggae sind die Essenzen. Wer bei dieser Band nicht tanzt, tanzt nie. Seit der Gründung 2002 hat sich die Band immer wieder neu erfunden und sich von Anfang an keine stilistischen Grenzen gesetzt. Auch die alten Stücke werden immer wieder überarbeitet und neu arrangiert. Wer zu ihren Konzerten kommt, kann sich auf eine frisch-schräge Mischung einstellen.

Thomas Ehrenberg E-Gitarre, Gesang | Andreas Aigner Akkordeon, Melodik | Torsten Schlauß Schlagzeug | Marten Köhne Piano, Percussion | Lea Winkler Posaune, Gesang | Thomas Strauch Bass, Moderation, Gesang

www.la-marche.de

22:00 Großer Saal

Carlos Dalelane Band  Afro Jazz Funk

Der gebürtige Mosambikaner Carlos Dalelane kam vor mehr als 30 Jahren nach Deutschland. Als Bassist und Drummer war er in verschiedensten Musikprojekten aktiv. Seit einigen Jahren hat er nun seine eigene Band. Mit groovenden Funk-, Blues- und Afroelementen unterlegt, wechseln die Musiker zwischen wilder Performance, die zum Tanz auffordert, und melodischen Balladen. In seinen Stücken verarbeitet Dalelane zwei mosambikanische Musikstile auf moderne Art: Majika und Marrabenta. Seine dominanten Basslinien und sein Stakkato-Gesang sowohl in seiner Muttersprache Ronga als auch auf Portugiesisch sind unverkennbares Merkmal seiner Musik.

Carlos Dalelane Gesang, Bass | Viktor Wolf Saxophon | Philipp Wagner Keyboard | Mauro Pandolfino Gitarre | Aine Fujioka Schlagzeug

www.facebook.com/Carlos-Dalelane-Band

22:30 Bühne 1

Bazaar Desert Blues. Ethno Funk. World Pop

Diese Newcomer-Band hat algerische, pfälzische, sibirische und niederländische Wurzeln. Die fünf Musiker*innen um den Gitarristen und Sänger Mouloud Mammeri rocken seit Sommer 2016 mit ihrer groovigen Mischung aus afrikanischer und westlicher Musik die Bühne. Desert-Blues, Gnawa, Mbalax, Soukous auf der einen und Rock, Pop, Jazz, Rhythm ‘n‘ Blues auf der anderen Seite kennzeichnen die Vielfalt ihrer Musik, die sich auch in ihren Texten auf Englisch, Französisch, Algerisch, Tamazigh und Arabisch widerspiegelt.

Mouloud Mammeri Gitarre, Gesang, Mandole, Guembri | Meztol Saadi Gitarre, Gesang | Julia Jung Gesang, Percussion, Synthesizer | Christoph Jung Schlagzeug, Percussion | Marcel Kamst Bass, Synthesizer, Klavier, Gesang, Mundharmonika

www.bazaarband.de

23:00 Großer Saal

Shkoon Oriental Slow House

Das Trio produziert mit traditionellen arabischen Liedern und modernen elektronischen Beats und Basslines Melodien und Klänge, die in einem Oriental Slow House Sound verschmelzen. Ameen kam aus Deir ez-Zor in Syrien nach Hamburg, wo er Thorben kennenlernte. Abends am Küchentisch beginnen die beiden zu jammen. Irgendwo unterwegs treffen sie den Violinisten Maher. Aus dieser musikalischen Begegnung entsteht eine einmalige Dynamik: Treibende Beats, schwebende Klänge und eine raue, sanfte Stimme entführen das Publikum in eine Traumwelt zwischen Orient und Okzident – eine musikalische Welt ohne Grenzen, in der sie eindeutig ihre Message gegen Krieg und Hass transportieren.

Thorben Beeken Produzent, Piano, Synth | Ameen Khayer Vocal, Effekte, Korg drum | Maher Alkadi Violin

www.facebook.com/shkoonmusic

23:30 Bühne 1

Maik Mondial Balkan Beat. Gypsy Speed Fusion

Wo sie ihren Cocktail aus treibendem Balkan Beat, ekstatischer Improvisation und organisierter Vielfalt servieren, bleibt kein Tanzbein ruhig stehen. Spielfreude, die ansteckt und Sounds, die inspirieren, lassen Balkan, Jazz und Weltmusik zu einem bunten musikalischen Mosaik verschmelzen.

Maik Mondial setzen auf handgemachte Musik: Trompete und Geige repräsentieren die folkloristischosteuropäischen Ursprünge, während Gitarre, Schlagzeug und Bass Brücken zu Jazz und Club-Sound schlagen. Eine Melange, die unterhält und immer neue Geschichten erzählt.

Mike Bräutigam Trompete | Josef Mücksch Gitarre  | Nathan Ott Schlagzeug | Christian Kraus Bass | Raphael Grunau Geige

www.maikmondial.de

Freitag, 10. NOV

20:00 Großer Saal

Natalie Greffel Band Brazil Crossover

Natalie Greffel ist eine musikalische Weltenbummlerin. Als Tochter mosambikanisch-dänischer Eltern fand sie in der Musik Brasiliens ihre Liebe, ebenso im Jazz. Beides verbindet sie in einem wilden Mix, unerhört vielseitig, kreativ, bunt und modern. Sie ist nicht nur Musikerin, sie schreibt auch die Texte ihrer zum Nachdenken anregenden Songs. Im Universum ihrer Musik werden die kleinen Geschichten, die nicht nur die sonnige Seite des Lebens zeigen, mit Harmonien und transformierten Rhythmen des Sambas und Baiãos unterlegt, die schon vom ersten „levada“ anzum Mittanzen und Mitfeiern einladen.

Natalie Greffel Gesang, Percussion | Carlos Corona Gitarre | Matti Klein Klavier, Rhodes | Giliard Leitzke Lopez Bass | Philip Dornbusch Schlagzeug

www.nataliegreffel.com

20:30 Bühne 1

TWORNA Deutsche Volkslieder in neuem Gewand

Caterina Other hatte die Idee für dieses Band-Projekt, das sowohl ungewöhnlich als auch mutig ist. Mit der Besetzung von Nyckelharpa, Akustikgitarre, Percussion und der Stimme von Katharina Johansson werden deutsche Volkslieder, basierend vor allem auf einer Liedersammlung von 1842, neu und unkonventionell arrangiert. Das Trio bedient sich dabei verschiedenster stilistischer Elemente aus Jazz, Improvisation, Klassik, Pop oder Kunstlied. Tworna öffnet dem traditionellen deutschen Liedgut die Tür ins Heute und entwickelt daraus eine eigene Spielart, frei nach dem Sprichwort „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche“.

Katharina Johansson Gesang | Frieder Zimmermann Gitarre, Bass  | Caterina Other Nyckelharpa

www.tworna.de

21:00 Großer Saal

MAKATUMBE Cumbia. Reggae

Makatumbe ist ständig auf Schatzsuche nach musikalischen Perlen. Die dabei gefundenen oder auch erfundenen traditionellen Melodien werden in moderne Dance Grooves verpackt und mit vielen eigenen Sounds gespickt. Die ungewöhnliche Besetzung lässt aufhorchen: Stimmakrobatik à la Beatbox, Raggamuffin und Obertongesang treffen auf Akkordeon und Klarinette. Schlagzeug und Bass bilden das treibende und grollende Grundgerüst. Auf der Bühne präsentiert die Band ein sehr breites Spektrum: von Cumbia, Reggae(ton) und Hip Hop über Balkaneskes und Arabisches bis hin zu Technoidem. Was den Klang der Band vereint, ist die explosive Energie der Musiker.

Claas-Henning Dörries Bass | Eike Ernst Schlagzeug, Percussion | Edgar Wendt Klarinette, Gesang | Markus Korda Akkordeon

www.facebook.com/Makatumbe

21:30 Bühne 1

Gayané Sureni & Hadi Alizadeh Armenisch-kurdische Klangwelten

Die armenische Sängerin Gayané Sureni singt wunderschöne lebhafte und meditative Lieder ihrer Heimat – die rhythmischen Akzente dazu setzt der iranische Trommler Hadi Alizadeh auf der persischen Trommel Tonbak und der kurdischen Rahmentrommel Daf. So entsteht ein musikalischer Dialog zwischen armenischen Melodien und persisch-kurdischen Rhythmen. Die beiden Musiker begegneten sich 2015 beim Bardentreffen in Nürnberg und arbeiten seitdem als erfolgreiches Duo zusammen.

Gayané Sureni Gesang | Hadi Alizadeh Tonbak, Daf

www.hadi-alizadeh.com

22:00 Großer Saal

Aeham Ahmad & Edgar Knecht World music meets Jazz

Syrischer Gesang trifft auf deutsches Volkslied. Jazz und Latin verbinden sich mit arabischen Rhythmen zu mitreißenden Kompositionen. Edgar Knecht, berühmt geworden durch seine einzigartigen verjazzten Volksliedbearbeitungen, begegnet dem syrischen Pianisten Aeham Ahmad. Auch er ist jüngst berühmt geworden: durch sein Klavierspiel inmitten der Trümmer des umkämpften Palästinenserlagers Jarmuk bei Damaskus. Das Zusammentreffen dieser besonderen Musiker ist nicht nur bewegend, sondern auch musikalisch herausragend.

Aeham Ahmad Piano, Gesang | Edgar Knecht Piano, Komposition | Rolf Denecke Bass | Tobias Schulte Schlagzeug

www.aeham-ahmad.com

www.edgarknecht.de

22:30 Bühne 1

The Sephardics Sephardische Lieder. Jazz

Als ursprünglich spanisch-deutsches Ensemble gründeten sich The Sephardics 2010 mit Musiker*innen aus NRW neu. Neben Manuela Weichenrieder und Ludger Schmidt wurden Martin Verborg und Patrick Hengst in die Band integriert. Die beiden spanischen Musiker German Diaz (Drehleier) und Diego Martin (Schlagzeug) partizipieren in diesem Ensemble weiterhin als Gäste. Wie der Bandname bereits sagt, widmen sich die Musiker*innen den sephardischen Liedern – Lieder der jüdischen Bevölkerung in Spanien. Diese werden im creolischen Sinn jazzig-rockig arrangiert und gewandelt.

Ludger Schmidt akustisches und elektrisches Cello | Manuela Weichenrieder Stimme, Piano | Patrick Hengst Schlagzeug | Martin Verborg Violine, Saxophon

www.sephardics.de

23:00 Großer Saal

Armaos Rastani Duo Klassik trifft Tradition

Der Grieche Ptolemaios Armaos und der Iraner Syavash Rastani haben sich im Sommer 2016 in Köln, wo beide leben, kennengelernt. In ihren Konzerten fusionieren die Klänge der persischen Tombak mit denen der klassischen Gitarre – zwei Instrumente aus sehr verschiedenen Kulturen. Die beiden jungen Künstler spielen Eigenkompositionen und interpretieren bekannte Stücke klassischer Komponisten. Ihr Repertoire umfasst zudem Lieder aus der traditionellen Musik. Neben musikalischer Ernsthaftigkeit und spieltechnischer Virtuosität darf dabei auch eine Prise Humor nicht fehlen.

Ptolemaios Armaos Gitarre | Syavash Rastani Tombak

www.facebook.com/Armaos-Rastani-Duo

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